"ABUSE & NEGLECT: CHALLENGES FOR THERAPY, PREVENTION & JUSTICE"

 ESTD Conference Berne, Switzerland: November (8) 9 - 11, 2017






Programm des ESTD-Kongresses

Programm Details (Link)


Zu den Workshops vor dem Kongress (Preconference Workshops): siehe hier


Donnerstag, 9. November 2017

Programm Details (Link)


Registration

Abholen des Badges sowie der Kongressunterlagen.

Ab 18 Uhr


Einführung in den Kongress

18.15 - 18.30h

Ist dies Ihr erster ESTD-Kongress, oder waren Sie schon lange nicht mehr dabei? Gerne führen wir Sie kurz in den Kongressablauf ein und unterstützen Sie dabei, sich möglichst rasch zurecht zu finden und maximal vom Kongress zu profitieren!

  • Einführung Englisch: Eva Zimmermann (Raum Bellavista 5)
  • Einführung Deutsch: Dr. Joerg Fritschi (Raum Bellavista 3+4)
  • Einführung Französisch: Olivier Piedfort (Raum Bellavista 2)

 




Donnerstag, 9. November 2017, 19.00h

Eröffnung



Stolzer Sponsor: IKP


Donnerstag, 9. November 2017, 19.15h

Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker, Universität Zürich, Schweiz

"Trauma und Dissoziation im neuen ICD-11: Auswirkungen für Therapie, Justiz und Prävention"

Ab Mai 2018 werden durch die Einführung des ICD-11 (heute ICD-10) grundlegende Veränderungen in den Bereichen Trauma und Dissoziation erfolgen. Sowohl für Therapie wie auch für Prävention und Justiz (Straf- und Versicherungsrecht) werden diese Anpassungen grundlegende Auswirkungen haben.

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Moderation: Prof. Andrew Moskowitz, Präsident ESTD







Donnerstag, 9. November 2017, 20.15h

Prof. Alexis Jay, Leiterin der "Unabhängigen Untersuchungskommission zu sexuellem Missbrauch von Kindern in Grossbritannien"

"Rotherham und andere Skandale von sexuellem Missbrauch von Kindern: was Therapie, Justiz und Prävention lernen können"

Eine unabhängige Kommission untersucht in Grossbritannien aktuell insgesamt 13 Missbrauchsskandale, darunter in der anglikanischen und in der katholischen Kirche. Es handelt sich um die weltweit grösste Aufarbeitung von sexueller Ausbeutung von Kindern. Alexis Jay ist Leiterin dieser Untersuchungskommission und gibt normalerweise kaum öffentliche Vorträge. Für die ESTD Konferenz macht sie eine Ausnahme und spricht über ihre Erfahrungen bei der Aufarbeitung von Missbrauchsfällen mit speziellem Fokus bezüglich der Auswirkungen für Therapie, Justiz und Prävention.

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Moderation: Olivier Piedfort, Organisationskomitee

Raum: Arena




Freitag, 10. November 2017

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Ganztägige Veranstaltungen

Neben dem normalen Angebot an Workshops, Symposien und Vorträgen finden zwei separate ganztägige Veranstaltungen statt. Die Inhalte sind thematisch aufeinander abgestimmt. Es können die ganze Veranstaltung oder auch nur einzelne Referate besucht werden.



Ganzer Tag

"Psychosomatik und Trauma": Spezialprogramm SAPPM

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Ganzer Tag

Spezialprogramm Polizei & Justiz

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Tagesprogramm

Über den Tag verteilt werden vier Mal parallel Vorträge, Workshops und Referate angeboten:



Freitag, 10. November 2017, 8.15 - 9.30h

9 parallele Veranstaltungen aus Medizin, Psychiatrie, Therapie, Prävention, Polizei und Justiz (Englisch, Deutsch, Französisch).

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Freitag, 10. November 2017, 9.30 - 10h

Pause. Kaffee und Tee

Hauptvortrag: Chris Brewin





 

Freitag, 10. November 2017, 10 Uhr

Prof. Dr. Chris Brown, Professor für klinische Psychologie, University College, London, GB

"Wiedergewonnene Erinnerungen vor Gericht: Bedeutung für Therapie, Prävention und Justiz"

Wiedergewonnene Erinnerungen sind Gedächtnisinhalte von traumatischen Ereignissen, die vorübergehend nicht mehr erinnert worden sind. In Therapie und Justiz gibt es seit Jahrzehnten zum Teil heftige Auseinandersetzungen, ob wiedergewonnene Erinnerungen der Wahrheit entsprechen und ob sie vor Gericht als Beweismittel verwendet werden dürfen. Prof. Brown ist ein weltweit anerkannter Forscher im Bereich traumatischer Erinnerungen und wird über die Bedeutung wiedergewonnener Erinnerungen vor Gericht sprechen.

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Moderation: Eva Zimmermann, Organisationskomitee

Raum: Arena


Freitag, 10. November 2017, 11 - 11.15h

Kurze Pause, Wechsel zu Workshops



Freitag, 10. November 2017, 11.15 - 12.30h

Je 9 parallele Veranstaltungen aus Medizin, Psychiatrie, Therapie, Prävention, Polizei und Justiz (6 englisch, 3 deutsch, 1 französisch)

Programm Details (Link)



Freitag, 10. November 2017, 11.15 - 12.30h

"Paradigmenwechsel: Von der 'kirchlichen' Ehrlichkeit zu einer ehrlichen Kirche"

Pater Martin Wehrlen: "Die eigenen Augen öffnen und der Versuch, anderen die Augen zu öffnen. Ein Erfahrungsbericht"

Bischof Felix Gmür: "Eine gewagte Entwicklung: Aufarbeitung, Transparenz, Nulltoleranz, Professionalität und Prävention"

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Freitag, 10. November 2017, 12.30 - 13.30h

Mittagessen


Treffen der Ländervertreter von ESTD

Raum: Szenario 1






Freitag, 10. November 2017, 13.30 - 14.45h

Je 9 parallele Veranstaltungen aus Medizin, Psychiatrie, Therapie, Prävention, Polizei und Justiz (Englisch, Deutsch, Französisch).

Programm Details (Link)


Parallelworkshop: Franziska Schubiger


Freitag, 10. November 2017, 13.30 - 14.45h

Franziska Schubiger, Kantonspolizei Zürich, Schweiz: 

"Einblick in die Arbeit der Polizei im Zusammenhang mit Ermittlungsverfahren wegen Sexualstraftaten und Kindsmisshandlungen" (für Therapie & Beratung)

Parallelworkshop auf Einladung des Organisationskomitees.

Pause


Freitag, 10. November 2017, 14.45h - 15.15h

Pause. Kaffee, Tee


Während der Pause: Offizielle Buchvernissage im Foyer

Gysi, J. & Rüegger, P. (Hrsg.). (2017). Handbuch sexualisierte Gewalt. Therapie, Prävention und Strafverfolgung. Bern: Hogrefe AG

Raum: Foyer

Hauptvortrag: Wolfgang Berner






Freitag, 10. November 2017, 15.15 - 16.15h

Prof. Wolfgang Berner, Hamburg

"Täter von Sexueller Gewalt: was Traumatherapie, Justiz und Prävention wissen sollten"

Normalerweise wird an Traumakongressen nicht über Täter gesprochen. Dabei kann es zum Beispiel bei der Einschätzung der aktuellen Sicherheit von Opfern wie auch bei der Traumakonfrontation von grundlegender Bedeutung sein, auch über Täter von Sexualstraftaten einige grundlegende Aspekte zu kennen. Analog ist die Auseinandersetzung mit den Tätern von sexualisierter Gewalt auch für Prävention und Justiz ein grundlegend wichtiges Thema.

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Moderation: Monika Egli-Alge, Organisationskomitee

Raum: Arena


Freitag, 10. November 2017, 16.15 - 16.30h

Kurze Pause, Wechsel zu Workshops



Freitag, 10. November 2017, 16.30 - 17.45h

Je 9 parallele Veranstaltungen aus Medizin, Psychiatrie, Therapie, Polizei, Prävention und Justiz (Englisch, Deutsch, Französisch).

Programm Details (Link)


Freitag, 10. November 2017, 17.45 - 19h

Ende des Kongresstages, Anreise zum Tagungsfest.




Freitag, 10. November 2017, ab 19h: 

Tagungsfest (nicht inklusive in Kongressgebühr)

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Samstag, 11. November 2017

Programm Details (Link)



Samstag, 11. November 2017, 8.15 - 9.30h

Je 8 parallele Veranstaltungen aus Medizin, Psychiatrie, Therapie, Prävention, Polizei und Justiz (Englisch, Deutsch, Französisch).

Programm Details (Link)


Samstag, 11. November 2017, 9.30h - 10h

Pause. Kaffee & Tee







Samstag, 11. November 2017, 10 - 11h

Mick Moran, INTERPOL (Internationale kriminalpolizeiliche Organisation), Lyon, Frankreich

"Online Missbrauch von Kindern: ein globales Problem mit einer lokalen Lösung"

Durch die technische Entwicklung der vergangenen Jahren haben sich nicht nur die Rahmenbedingungen von sexuellem Missbrauch im Internet massiv verändert, sondern auch die Möglichkeit der Strafverfolgungsbehörden.

Neu legt Interpol den Hauptfokus der Ermittlungen auf die Identifikation von Opfern, weil über die Opfer in 90% der Fälle auch die Täter gefunden und überführt werden können. Sowohl für Therapie wie auch für Prävention und Justiz hat dieser neue Fokus grundlegend neue Möglichkeiten zur Folge. 

Dies wird das erste Mal sein, dass ein Polizist von Interpol an einem internationalen Traumakongress sprechen wird.

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Moderation: Peter Rüegger, Organisationskomitee

Raum: Arena


Samstag, 11. November 2017, 11.15 - 12.30h

Je 8 parallele Veranstaltungen aus Medizin, Psychiatrie, Therapie, Prävention, Polizei und Justiz (Englisch, Deutsch, Französisch).

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Samstag, 11. November 2017, 12.30 - 13.30h

Mittagessen


Generalversammlung von ESTD

Raum: Szenario 1




Samstag, 11. November 2017, 13.30 - 14.45h

Je 8 parallele Veranstaltungen aus Medizin, Psychiatrie, Therapie, Prävention, Polizei und Justiz (Englisch, Deutsch, Französisch).

Programm Details (Link)


Samstag, 11. November 2017, 14.45 - 15h

Kurze Pause, Wechsel in Arena für Abschlussvortrag.







Samstag, 11. November 2017, 15 - 16.00h

Preisverleihung für bestes Poster

PD Dr. Christoph Müller-Pfeiffer, Präsident des wissenschaftlichen Komitees.


Prof. Pumla Gobodo-Madikizela, Südafrikanische Wahrheits- und Versöhnungskommission, Stellenbosch Universität, Südafrika

"Menschlichkeit zurückgeben nach Trauma"

Der letzte Vortrag widmet sich der Frage, wie wir als Menschen wie auch als Gesellschaft mit Trauma umgehen. Die Referentin sagt dazu: "Gerichte ermutigen Menschen, ihre Schuld zu bestreiten. Die Wahrheitskommission lädt sie ein, die Wahrheit zu sagen. Vor Gericht werden Schuldige bestraft, in der Wahrheitskommission werden Reuige belohnt.“ 

Bei ihren Forschungen konzentriert sich Gobodo-Madikizela  vor allem auf die Thematik des Versöhnens (reconciliation) und des Verzeihens (forgiveness), den Täter-Opfer-Dialog sowie Trauma-Erfahrungen in sozialen und politischen Systemen. Sie war Mitglied der südafrikanischen Wahrheits- und Versöhnungskommission und hat im Nordirlandkonflikt beraten. 

Mehr Informationen

Raum: Arena


Samstag, 11. November 2017, 16 - 16.15h: 

Abschluss

Organisationskomitee ESTD Kongress

Raum: Arena



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